Poems Without Frontiers

Poems in Translation

David Paley




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Homecoming
David Paley

Press against the sail you mighty wind subjecting oceans to your command.
Drive through surging seas and climb the mountain waves;
Spill from eager canvas, too small for your abundance,
And ride a thousand horses to bring me to the land;
Race across the raging waters and heed no obstacles before
To batter all the earth and howl upon the hills.

Rattle every rooftop in your search; let haste bend treetops to the ground.
Scour the crags and cliffs to find her keeping watch
And abate to part the clouds that sun may light her hair.
Let her welcome flash like fire as a beacon from the heights
That I might know she waits whilst I seek the harbour mouth
Tossed by towering swell and coursing through the tide.

Now golden tresses streaming in the wind greet the silver threads
That ride the foaming billows charging to the coast
Where all the rolling breakers thrash along the shore
To spread the news of glad return in surf upon the sand.
She will see me reach the haven heeling to the blast
And then, when sails are furled, embrace will close the day.

***
Have you seen the blossoms when winter yields to spring?
Have you seen the heavens when swifts are on the wing?
Have you felt the warmth of summer and its everlasting charms?
Have you heard the angel choirs when he takes me in his arms?

I have seen the laurel, the lilac and the rose
I have felt the shimmering day that from the night is born
But I prefer the tempest that love's return now blows
Rather than the chorus singing in the dawn.

No wind can be more welcome, no lover worthier be.
No words can prove more fitting to fly across the sea.
No more shall I be waiting for our belated meeting
For now I see the ship with sails that stretch in greeting.

No more partings or longings for return. And no more sorrows
Now that absence is firmly banished from all of our tomorrows.

***
Few are they who choose to wrestle me and also reach their berth.
Some find my counsel hard to bear and think me too contrary.
Others suffer for another's gain and believe themselves neglected
Whilst others wait resigned grateful for the faintest zephyr.

But no waywardness informs my mind for my intent is constant.
I am free from all control: no man can be my tyrant.
It is myself I please and not the world when I choose haven or disaster,
Although, when wind and love contest their strength, I am a happy loser.

With furious roar and gentle sighs, I ensured you were united
Now, even I would not wish to meet again on less forgiving terms
But, should you need to call once more, beware capricious mood,
When I may choose, without debate, to act another master.

Your anchor now is firmly cast and will not be lightly sundered;
I shall bring the scent of flowers in place of ocean murmur
And with my strength confirmed, I shall keep you safely landed:
Henceforth, will my accustomed blast be to you a whisper.

***
Now balmy breeze and glassy calm bring all but stillness to the air
And, thus marooned, the fertile ground must now define my new estate;
As a captive bound in silken tethers no stronger than a lock of hair,
A new delight now holds me fast and, here secured, is no escape.

The tide still greets the selfsame shore but that same cloud
Now sails the waving corn and not the tumult of the ocean.
Summers pass to autumns when harvest fields are ploughed
But I think not of heaving seas nor miss their constant motion.

Where I was roused by the boatman's cry that marked the thronging quay,
The echoes of the lowing herd replace the howling gale;
No storms disturb our slumbers and the coast is danger free
And my dreams are of the open land, no more of spreading sail.

Once I threaded reef and shoal and withstood a flood of trials
And fought the current through the straits to hold the helm in line,
Found pearls and corals in southern seas and scented tropic isles;
But, here, the hold is filled, now that hearth and home are mine.




Heimkehr
David Paley

Druck gegen das Segel du mächtiger Wind; unterwerfe Ozeane zu deinem Befehl!
Treib durch schwankende Meere und klettere die riesen Wellen!
Ströme aus dem eifrigen Segel, zu klein für deinen Überfluß,
Und tausend Pferde reite, um mich zum fernen Land zu holen!
Renn über tumultartiges Gewässer und beachte keine Hindernisse zuvor,
Um unentwegt gegen die ganze Erde zu krachen sowie auf den fernen Hügeln zu heulen!

Rattere jedes Dach in deiner Suche, laß deine Eile die Bäume zur Erde biegen!
Suche den Klippenrand entlang, um sie zu finden, als sie die Wache hält
Und dann setze dich herab, daß sich die Wolken trennen, und die Sonne auf ihrem Haar glänzen darf,
Daß ein Willkommen wie ein Leuchtfeuer von der Höhe blitzen kann
Und ich wissen möge, das sie wartet, während ich draußen den Hafen suche,
Geworfen im türmenden Seegang und durch die wütenden Gezeiten jage.

Jetzt strömt die goldenen Locken im Wind, um die silbernen Fäden zu begrüßen,
Die die schäumenden Wogen reiten, und den Küstenrand erstürmen.
Alle rollenden Brecher eilen, um gegen den Strand zu schlagen,
Um die Nachricht der frohen Rückkehr in der Brandung auf dem Sand herauszugeben.
Sie wird mich den Hafen erreichen sehen, als ich zum Windstoß kränge
Und dann, wenn Segel gestrichen ist, wird ihr den Tag in meinen Armen schließen.

***
Habt Ihr die Blüten gesehen, wenn Winter zum Frühling weicht?
Habt Ihr den Himmel gesehen, wenn der Mauersegler fliegt?
Habt Ihr die Wärme des Sommers gefühlt, und seinen immer dauernden Reiz?
Habt Ihr den Engelchor gehört, wenn er mich in seinen Armen schließt?

Ich habe den Lorbeer gesehen, den Flieder und die Rose.
Ich habe den schimmernden Tag gefühlt, der von der Nacht geboren wird
Aber ich ziehe den Sturm vor, der die Ruckkehr der Liebe bringt,
Lieber als den Chor, der in der Dämmerung singt.

Kein Wind kann willkommener, kein Liebhaber wertvoller sein.
Oder Wörter angemessener, um über das Meer zu fliegen.
Nicht mehr muß ich auf dieser gewünschten Heimkehr warten,
Denn jetzt bläht der Segel aus, um mit dem Gruß vorauszueilen.

Keine Sehnsucht mehr oder Traurigkeit, und Abschied nicht bekannt
Denn jetzt ist Abwesenheit von allen Morgen fest verbannt.

***
Wenig sind sie, die mit mir zu ringen wählen, und auch ihren Hafen erreichen
Einige finden meine Ratschläge hart zu ertragen, und denken, ich bin zu widerspenstig.
Andere leiden unter dem Vorteil eines anderen und glauben sich vernachlässigt,
Während andere warten geduldig, dankbar für den leisesten Zephyr.

Aber keine Launenhaftigkeit informiert meinen Verstand, denn meine Absicht bleibt beständig.
Ich bin frei von aller Kontrolle; kein Mann kann meinen Tyrann werden.
Ich bin es, und nicht die Welt, der gefallen wird, wenn ich Hafen oder Desaster wähle,
Obwohl, wenn Wind und Liebe ihre Stärke zeigen, bin ich ein glücklicher Verlierer.

Mit wildem Windstoß und sanftes Säuseln, versicherte ich, Ihr wurdet vereint.
Jetzt, auch ich würde nicht wünschen, nochmals auf wenig vergebenden Bedingungen zu treffen.
Aber wenn du brauchst, noch einmal zu rufen, beachte launische Stimmung,
Wenn ich wählen mag, ohne Debatte, einen anderen Meister vorzuspielen.

Aber dein Anker ist jetzt fest geworfen, und wird nicht leicht gelichtet.
Ich werde den Blumenduft holen, statt Meeres Geläute tragen
Jetzt, daß meine Stärke bewiesen ist, werde ich dich im Hafen halten:
Fortan wird mein gewohnter Windstoß zu dir ein Wispern.

***
Die labende Brise und glasige Flaute bringen die unbewogene Luft
Und abgeschnitten wie ich bin, muß fruchtbarer Boden mein neues Leben bestimmen;
Als Gefangener im Seidenstrick nicht stärker als ihre Locken,
Hält mich eine neue Freude fest, und hier verankert, ist kein Entkommen.

Die Tide grüßt noch den selben Strand aber jene gleiche Wolke
Segelt jetzt das wogende Korn und nicht das Getümmel des Ozeans.
Sommer weichen den Herbsten, und ich pflüge das Erntefeld
Aber weder denke ich durch das Meer zu schneiden noch merke seine ständige Bewegung.

Wo ich durch den Schrei des Seglers begeistert wurde, der den drängenden Kai merkte,
Ersetzt der Widerhall der muhenden Herde den heulenden Orkan;
Keine Stürme stören unsere Schlummer, und die Küste ist Gefahrenfrei.
Und Träume sind vom offenen Land, nicht mehr vom ausgebreiteten Segel.

Früher schlängelte ich zwischen Riff und Sog, und widerstand eine Flut der Widrigkeiten
Und kämpfte den Strom durch den Kanal und hielte das Ruder fest;
Ich habe Perlen und Korallen im Südsee gefunden und Gewürze auf tropischen Inseln gewittert.
Aber hier ist der Frachtraum voll, jetzt daß Haus und Herde meine sind.

Übersetzung: © David Paley