Poems Without Frontiers

Poems in Translation

David Paley




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Remnant of Spring
David Paley

The flower that bloomed in spring is the one that I remember
That greeted morning air and held the sweetest fragrance
Breathing purest skies and sending forth a lasting promise
With powers that pierced the ice in the heart of desolation.
It broke upon the earth with a charm that shamed the sun
But autumn took that bloom away before the season closed,
Called by a higher court to pay too soon the penalty of life,
And left a wilderness bereft of beauty and love in isolation.

Hope surpasses skies when bright new dawn is breaking
And vaunted day declines when we see the sun descending.
But though the brightest light must fade like the heat to cold,
My thoughts will still resound despite misfortune in devotion.
Just so have you appeared but only to be stolen from me.
Gone before the nightfall; gone to where the wind blows;
Gone, but not the pain or the passion that never ceases;
And Time does not assist to aid this maelstrom of emotion.

What are the riches of a king without a queen beside him!
What treasure can amend if love be taken from me
To sail on sweeping clouds across the sky
And drift in silence when the day is burning
Beyond the feeble grasp of mortals;
Or rest like coral beneath indifferent seas
Where all the waters of the deepest ocean
Have no reward for heartfelt yearning!

Now, has winter come again and sealed my senses up
And sent the joyful day to lie alone beneath the stars;
But I am left to mourn, so full of grief and heartache,
With my prospects drained and my thoughts despair.
When I sleep, escape from anguish is what I seek;
But when I dream, it is not of hope but of distress.
When I awake, it is not to life but blankness;
And when I speak, it is not to you but empty air.

Wake upon this hallowed plot and defy the powers of darkness
To rise in shining garments and light the memories of the past.
Burst restraining chains and live anew embraced by freedom
With a youth beyond the grave where years have no dominion;
Cast away your secret rest where entrance is denied to light
And hail a brighter dawn with no more thought of sleeping
But stretch once more before the welcome wind of spring
Where bride of night will find her patient lover as companion.

Join your thoughts to mine as you pass upon that journey
And we will be together yet despite the darkest gloom.
Fly from shadows to the clear peaks of mountains
Borne by angels to Him in whom we place our trust.
Thence, to soar to music resounding through the spheres,
To spin on a wheel of pearls and strew the ice with sequins
Where you will find eternal life frozen in the frosts of time
And touch the soul of heaven until reborn in stardust.

Come, happy day! Come, blazing dawn! Come in streaks of lightning!
Strike again those gleaming jewels concealed beneath the ivy.
Make seasons bright and fill that casket with the warmth of April
To join our past with present thoughts and overflow with treasure.
No garish suns direct my steps nor pagan gods command my days.
I need no idols made of clay nor do I kneel by a shrine of bones;
The whispered word and your response is the worship I remember--
You smiled and held my hand; and hearts were blessed with pleasure.

How earnest lay those words upon your lips
That now lie deep within the plangent silence;
They will live until that day when gemstones sparkle
And speak renewed to the gleaming sun when woken.
To that glad day, I pledge my further years
Assured that you retain your youthful features
When I keep your changeless image in my mind
And hear once more the words then spoken.

Begone, you years of mirth and innocence;
Let life begin born of ice and darkness!
Come, bitter winds upon the heels of autumn
And remain to rage throughout the years!
Those drops will freeze before they fall
And hands will have no flame for warmth;
Brief light will be remembered all my days,
And probe the depths of never ending tears.

Now, clouds have come to clasp the mountain
With meadows darkened by gathering shade.
Silent runs the brook with no more laughter,
Deep and rushing without the mood to linger.
Roll on, then! Roll on to the raging sea
To leave alone my soul in a world abandoned.
Love has gone. You have no cause to stay;
And I have no will to find a force yet stronger.

Perpetual winter will have no chance to thaw
But this small sign may grant some consolation
And melt the ice that falls so thickly on me
With remembrance of a life that never sinned.
The notes of distant bells are adrift on evening breezes
Like dreams through night secure in your embraces.
But these chimes do not resound within my vacant nights
Or we would know the heavens and not the whirlwind.

But those voices that herald spring will still be heard
When I keep that withered flower always by me:
Sad symbol of a life that witnessed summers glory,
Proud emblem that lives through everlasting sorrows.
Though volcanoes may blast their tumult to the skies
This barren heath will seep forever with thoughts of mourning-
But today is not reserved for weeping when I hold this token near,
There is time enough to shed my tears through all of my tomorrows.




Überrest des Frühlings
David Paley

Die Blume, die im Frühling blühte, ist diejenige, die ich erinnere,
Die die Morgenluft gegrüsst hat, und den süßesten Duft erhielt,
Die reinsten Himmel atmete, und dauernde Versprechung strahlte,
Mit Kräften, die das Eis im Herzen der Trostlosigkeit durchstachen.
Sie brach die Erde durch, mit einem Reiz, der die Sonne schämte,
Aber Herbst nahm jene Blume weg, bevor die Jahreszeit geschlossen wurde,
Zu früh vom höheren Gericht berufen, um die Strafe des Lebens zu bezahlen
Und eine Wildnis beraubt von Schönheit hinterließ sowie die Liebe isoliert.

Die Hoffnung übertrifft den Himmel, wenn der heller Morgen dämmert,
Und gepriesener Tag verfällt, wenn wir die Sonne sinken sehen.
Aber obwohl das hellste Licht wie die Hitze zur Kälte schwinden muß,
Werden meine Gedanken noch erklingen, trotz Unglück in Ergebenheit.
Ebenso bist du erschienen aber nur von mir gestohlen zu werden.
Weg vor Einbruch der Nacht; weg wohin der Wind bliest;
Weg, aber nicht der Schmerz oder die Leidenschaft, die niemals aufhört;
Und die Zeit hilft nicht, um diesen Malstrom der Bewegtheit zu unterstützen.

Was ist das Reichtum eines Königs, ohne eine Königin bei seiner Seite!
Was für einen Schatz kann bessern, wenn die Liebe genommen wird,
Um auf fliegenden Wolken über dem Himmel zu segeln
Und schweigend im brennenden Tag zu treiben,
Jenseits des schwachen Griffs der Menschheit;
Oder wie Koralle unter gleichgültigen Seen zu rasten,
Wo das ganze Gewässer des tiefsten Ozeans
Keine Belohnung für Herz empfundenen Sehnsucht hat!

Jetzt ist Winter wiederkommen und meine Gefühle gesiegelt
Und der freudvolle Tag abgeschickt, um allein unter den Sternen zu liegen;
Aber ich bin übriggeblieben, zu trauern, gebeugt vom Gram und Herzweh,
Mit meiner Zukunft gezehrt und meinen Gedanken Verzweiflung.
Wenn ich schlafe, ist es um meine Qual zu entrinnen;
Aber wenn ich träume, ist es nicht von Hoffnung sondern Kummer.
Wenn ich erwecke, ist es nicht zum Leben sondern Leere
Und wenn ich spreche, ist es nicht zu dir, sondern zur leeren Luft.

Erwecke auf dieser heiligen Stelle und verachte die Kräfte des Dunkels,
Um dich in glänzenden Gewänden zu erheben und die Erinnerungen der Vergangenheit zu beleuchten.
Sprenge die beschränkenden Ketten und wohne im Nu, umschlungen von Freiheit,
Mit einer Jugend bis über das Grab hinaus, wo Jahre keine Herrschaft haben;
Beweg dich vor geheimer Rast, wo Eintritt zum Licht verweigert wird
Und eine hellere Morgendämmerung begrüßen, mit keinem Gedanke mehr zum Schlafen,
Sondern streck dich noch einmal vor dem willkommenen Wind des Frühlings,
Wo Braut der Nacht ihren geduldigen Geliebter als Gefährte finden wird.

Binde deine Gedanken zu meinen, als du auf deiner Reise fährst
Und wir werden noch zusammen sein, trotz der dunklesten Düsterkeit.
Flieg von Schatten zu den klaren Gipfeln des Gebirges
Von Engeln getragen, an Ihm, in wem wir unser Vertrauen setzen.
Von dannen zur Musik zu schweben, die durch die Sphären erschallt,
Auf einem Perlenrad herumzudrehen und Eis mit Pailletten zu streuen,
Wo du ewiges Leben finden wirst, im Frost der Zeit gefroren
Und die Seele des Himmels berühren, bis im Sternenstaub neugeboren.

Komm, fröhlicher Tag! Komm, brennende Morgendämmerung! Komm im Blitzstrahl!
Schlag nochmals jene glänzenden Juwelen ein, unter dem Efeu verborgen.
Mach die Jahreszeiten hell und erfülle den Sarg mit der Wärme Aprils,
Um unsere früheren Gedanken mit den jetzigen zu verbinden, daß Schätzen überfließen.
Keine grellen Sonnen lenken meine Schritte, noch heidnische Götter führen meine Tage.
Ich brauche keine Idole aus Ton noch vor dem Grabstatt zu liegen;
Das geflüsterte Wort und deine Erwiderung ist die Verehrung, die ich erinnere--
Du lächeltest und hieltest meine Hand; und Herzen wurden mit Freude gesegnet.

Wie ernst lag jene Wörter auf deinen Lippen,
Die jetzt tief innerhalb des klagenden Schweigens liegen;
Sie werden bis den Tag wohnen, wenn Edelsteine glänzen
Und wenn erweckt, erneut an die strahlende Sonne sprechen.
Zu diesem frohen Tag widme ich meine zukünftigen Jahre,
Versichert, daß du die Jugendzüge behalten wirst,
Wenn ich deine unveränderbare Figur im Sinne behalte
Und nochmals die damaligen gesprochenen Wörter höre.

Fort, Ihr Jahre der Freude und Unschuld;
Laß das Leben anfangen, vom Eis und Dunkelheit geboren!
Komm, Ihr bittere Winde auf den Fersen Herbstes
Und bleibt, um durch die ganzen Jahre zu toben!
Jene Tropfen werden frieren, bevor sie fallen
Und Hände werden keine Flamme haben, um sich zu wärmen;
Kurzes Licht wird durch meine ganzen Tage erinnert
Und die Tiefe der nie endenden Tränen erforschen.

Jetzt sind die Wolken gekommen, um die Gebirge umzuklammern
Mit Auen verdunkelt durch zunehmenden Schatten.
Schweigend läuft der Bach mit keinem Gelächter mehr,
Tief und rauschend ohne die Stimmung zu verweilen.
Weiterrollen, also! Weiterrollen zur tobenden See,
Um meine Seele allein in einer verlassenen Welt zu lassen.
Die Liebe ist weg. Du hast keinen Grund zu bleiben;
Und ich habe keinen Willen, um eine Macht noch stärker zu finden.

Dauernder Winter wird keine Chance zu tauen haben,
Aber dieses kleines Zeichen darf etwas Trost gewähren
Und das Eis schmelzen, das so dick herumfällt
Mit Erinnerung eines Lebens, das nie gesündigt hat.
Das Geläut entfernten Glocken treibt auf Abendbrisen,
Wie Träume durch die Nacht, geborgen in deinen Armen.
Aber diese Töne erklingen in meinen leeren Nächten nicht;
Sonst würden wir den Himmel kennen, und nicht den Wirbel.

Aber jene Stimmen, die den Frühling künden, werden immernoch gehört,
Wenn ich diese getrocknete Blume immer bei mir halte:
Trauriges Symbol eines Lebens, das Sommers Wunder zeugte,
Stolzes Emblem, das durch immerwährende Leiden wohnt.
Obwohl Vulkane ihr Getümmel zu den Himmel schiessen mag,
Wird diese öde Heide ewig mit Trauergedanken sickern--
Aber heute ist nicht fürs Weinen reserviert, wenn ich dieses Zeichen nähe halte,
Es gibt Zeit genug durch alle meine Morgen meine Tränen nachzuweinen.

Übersetzung: © David Paley